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Stretchfolie

Als Hersteller von automatischen Palettenwicklern und manuellen Abrollgeräten stellt H+D große Anforderungen an seine Stretchfolie. Denn nur mit einer qualitativ hochwertigen Stretchfolie können die geforderten Rückstellkräfte und Materialeinsparungen bei der Paletten- und Ladungssicherung erzielt werden.

 

H+D Stretchfolie besitzt folgende Qualitätsmerkmale:
-        Durch Sandwichaufbau extrem hohe Durchstoßfestigkeit auch an Überständen und scharfen Kanten

-        Sehr gute Dehnfähigkeit bis 250 %, hohe Rückstellkraft, kaum Breitenverlust
-        Gute Haftung ohne Diffusionsverlust
-        Geräuscharmes und gleichmäßiges Abrollverhalten
-        Geprüfte Rollenlängen und Materialstärken

 

Sie möchten mehr zum Thema Stretchfolie? In dieser Rubrik finden Sie auch das komplette Zubehör, wie Abrollgeräte und Komplett-Sets.

Fragen zu Stretchfolien

Wie stark sollte eine Stretchfolie sein?

Moderne Stretchfolien sind sehr leistungsstark in puncto Dehnfähigkeit und Durchstoßfähigkeit. Der Trend geht demnach zu dünnen Stretchfolien. Marktübliche Stretchfolien haben heute eine Stärke von 15 bis 23 µm. Diese haben in der Regel eine Dehnfähigkeit von 150 % bis 250 %. Dünne Stretchfolien sparen Gewicht und sind umweltfreundlicher.

Wie wird die Stärke von Stretchfolie gemessen?

Stretchfolie wird in µm gemessen, d.h. in Mikrometer, wobei 1000 µm genau 1 mm entsprechen. In der Praxis wird statt µm auch gerne my verwendet, was nicht ganz korrekt ist, aber das gleiche bedeutet. Gängige Stärken von Stretchfolien sind 17 µm, 20 µm oder 23 µm.

Wie gut sind vorgedehnte Stretchfolien / Prestretch-Folien?

Grundgedanke der vorgedehnten Stretchfolien, auch Prestretch-Folien genannt, ist die Vordehnung der Stretchfolien bei der Herstellung. Der Glaube ist, dass mit industriellen Vorreckeinrichtungen die Folie werkseitig viel besser gedehnt werden kann, als man das per Hand oder mit einem Stretchwickler vor Ort schafft. Dabei wird jedoch ein entscheidender Punkt missachtet: Jede Stretchfolie macht nach ihrer Dehnung den sog. „Rücksprung“, sie möchte also wieder in ihre Ursprungslänge zurück. Genau dieser Rücksprung ist für die Palettensicherung ganz entscheidend, da nur der Rücksprung der Palette den Zusammenhalt liefert und zur Sicherung der Ladung beiträgt. Vorgedehnte Folien haben keinen Rücksprung mehr, sind also bei der Anwendung schon „tot“, wie man sagt. H+D liefert daher keine vorgedehnten Stretchfolien.

Wie misst man die prozentuale Dehnfähigkeit von Stretchfolie?

Wird die prozentuale Dehnfähigkeit von Stretchfolie z.B. mit 200 % angegeben, dann bedeutet dies, dass aus 1 Meter Stretchfolie 3 Meter Stretchfolie erzeugt werden. Bei 100 % Dehnfähigkeit würden somit aus 1 Meter Stretchfolie 2 Meter entstehen. Dies ist die marktübliche Rechenweise. Es gibt gelegentlich die etwas irreführende Darstellung, dass man eine Stretchfolie AUF 200 % dehnen möchte. Damit ist gemeint, dass aus 1 Meter Stretchfolie 2 Meter Stretchfolie erzeugt werden sollen.

Wie kann man Stretchfolie am besten vergleichen?

Für einen professionellen Vergleich von Stretchfolie sind technische Instrumente notwendig, die einem Anwender in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Als Faustregel sind daher zwei Punkte absolut ausreichend. Foliengewicht: Palette jeweils mit der maximal möglichen Dehnung stretchen, Folie aufschneiden und wiegen. Durchstoßfestigkeit: Stretchfolie leicht anspannen und mit den Fingern in die Folie greifen, bis diese reißt. Hier hat man das beste Gefühl für Unterschiede.

Stimmen die angegeben Lauflängen bei Handstretchfolie?

Der hartumkämpfte Markt für Handstretchfolie veranlasst einige Händler, die dünne Marge durch eine Reduzierung der Lauflänge aufzubessern. Bei Herstellern von Handstretchfolie kann man daher ganz offiziell Lauflängen von 260 m oder 270 m beziehen. Diese werden dann in der Regel als 300 m verkauft. Hagenauer+Denk garantiert echte Lauflängen seiner Handstretchfolie!