Komplette Verpackungsanlagen, Fördertechnik, Kartonverschließer, Umreifungsmaschinen, Stretchwickler oder Handlingsysteme finden Sie auf der Webseite unseres Stammwerkes: www.hagenauer-denk.de

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Stretchfolie

Als Hersteller von automatischen Palettenwicklern und manuellen Abrollgeräten stellt H+D große Anforderungen an seine Stretchfolie. Denn nur mit einer qualitativ hochwertigen Stretchfolie können die geforderten Rückstellkräfte und Materialeinsparungen bei der Paletten- und Ladungssicherung erzielt werden.

H+D Stretchfolie besitzt folgende Qualitätsmerkmale:
-        Durch Sandwichaufbau extrem hohe Durchstoßfestigkeit auch an Überständen und scharfen Kanten

-        Sehr gute Dehnfähigkeit bis 250 %, hohe Rückstellkraft, kaum Breitenverlust
-        Gute Haftung ohne Diffusionsverlust
-        Geräuscharmes und gleichmäßiges Abrollverhalten
-        Geprüfte Rollenlängen und Materialstärken

 

Überblick über unser Sortiment an Stretchfolien und Zubehör

Ladungssicherung mit Stretchfolie

Die beiden wichtigsten Qualitätsmerkmale von Stretchfolie sind die Dehnfähigkeit und die Durchstoßfestigkeit. Stretchen bedeutet dehnen und nur durch Dehnung erhält die Folie die sog. Rückstellkraft. Diese Rückstellkraft sorgt für eine Sicherung Ihrer Ware auf der Palette. Eine mit Stretchfolie gesicherte Palette bildet dabei eine geschlossene Einheit, die während des Transports formstabil bleibt. Die Durchstoßfestigkeit der Stretchfolie ist für eine prozesssichere Wicklung wichtig, um Folienabrisse auch bei scharfen Palettenkanten zu vermeiden. Letztlich ist der Produktschutz von Stretchfolie noch ein wichtiges Merkmal. Neben der primären Funktion der Palettensicherung muss Stretchfolie Waren auch gegen Nässe, Verschmutzung und Diebstahl schützen.


Zubehör und Stretchfolien-Sets

Eine Hand-Stretchfolie kann nur dann optimal eingesetzt werden, wenn Sie den richtigen Stretchfolienabroller dafür haben. Damit der Abroller auch im Dauerbetrieb nicht zu Ermüdungserscheinungen beim Anwender führt, spielen Gewicht, Balance und Qualität eine große Rolle. H+D liefert einen Stretchfolienabroller, der die genannten Kriterien erfüllt: leichte Einstellung der Bremswirkung, ausgewogenes Gewicht und für alle gängigen Folienbreiten einsetzbar. Unsere Stretchfolien-Sets beinhalten ebenfalls ausschließlich praxisbewährte Stretchfolienabroller und sind im Set zudem preislich interessant.

Fragen zu Stretchfolien

Wie stark sollte eine Stretchfolie sein?

Moderne Stretchfolien sind sehr leistungsstark in puncto Dehnfähigkeit und Durchstoßfähigkeit. Der Trend geht demnach zu dünnen Stretchfolien. Marktübliche Stretchfolien haben heute eine Stärke von 15 bis 23 µm. Diese haben in der Regel eine Dehnfähigkeit von 150 % bis 250 %. Dünne Stretchfolien sparen Gewicht und sind umweltfreundlicher.

Was ist der Unterschied zwischen Handstretchfolie und Maschinenstretchfolie?

Handstretchfolie wird in der Regel mit einer Lauflänge von 300 m und einer Breite von 450 oder 500 mm geliefert. Der Kern-Ø beträgt 50 mm, das Rollengewicht ca. 2,8 bis 3,5 kg. Da in der Praxis bei händischer Palettensicherung die Stretchfolie nur um ca. 40 bis 50 % gedehnt wird, werden Handstretchfolien meist mit niedrigeren Dehnwerten verkauft. Maschinenstretchfolie hat eine Lauflänge von min. 1500 m und eine Breite von 500 mm. Der Kern-Ø beträgt 76 mm, das Rollengewicht ca. 17 kg. Da automatische Palettenwickler Folien stark dehnen können, sind Maschinenstretchfolien mit Dehnwerten von 200 bis 250 % üblich.

Wie wird die Stärke von Stretchfolie gemessen?

Stretchfolie wird in µm gemessen, d.h. in Mikrometer, wobei 1000 µm genau 1 mm entsprechen. In der Praxis wird statt µm auch gerne my verwendet, was nicht ganz korrekt ist, aber das gleiche bedeutet. Gängige Stärken von Stretchfolien sind 17 µm, 20 µm oder 23 µm.

Wie funktioniert eine wasserdichte / wasserfeste / staubdichte Wicklung beim automatischen Stretchwickler?

Für eine wasserdichte / wasserfeste / staubdichte Wicklung benötigen Sie neben der Stretchfolie noch ein Deckblatt, welches wie ein Tischtuch über die Palette gelegt wird und an allen Seiten herunterhängt. Das Deckblatt besteht – wie die Stretchfolie – in der Regel ebenfalls aus PE. Der Stretchvorgang erfolgt zweistufig: zunächst wird Stretchfolie bis zur Paletten-Oberkante aufgetragen und dann der Folienwagen leicht abgesenkt. Jetzt wird das Deckblatt auf die Palette aufgelegt. Im zweiten Schritt fährt der Folienwagen erneut bis zur Paletten-Oberkante und erst dann abwärts. Auf diese Weise befindet sich das Deckblatt zwischen zwei Folienschichten. Schmutz und Nässe kommen nicht mit dem Produkt in Berührung. Die Wicklung ist damit wasserdicht / wasserfest / staubdicht.

Wie gut sind vorgedehnte Stretchfolien / Prestretch-Folien?

Grundgedanke der vorgedehnten Stretchfolien, auch Prestretch-Folien genannt, ist die Vordehnung der Stretchfolien bei der Herstellung. Der Glaube ist, dass mit industriellen Vorreckeinrichtungen die Folie werkseitig viel besser gedehnt werden kann, als man das per Hand oder mit einem Stretchwickler vor Ort schafft. Dabei wird jedoch ein entscheidender Punkt missachtet: Jede Stretchfolie macht nach ihrer Dehnung den sog. „Rücksprung“, sie möchte also wieder in ihre Ursprungslänge zurück. Genau dieser Rücksprung ist für die Palettensicherung ganz entscheidend, da nur der Rücksprung der Palette den Zusammenhalt liefert und zur Sicherung der Ladung beiträgt. Vorgedehnte Folien haben keinen Rücksprung mehr, sind also bei der Anwendung schon „tot“, wie man sagt. H+D liefert daher keine vorgedehnten Stretchfolien.

Wie misst man die prozentuale Dehnfähigkeit von Stretchfolie?

Wird die prozentuale Dehnfähigkeit von Stretchfolie z.B. mit 200 % angegeben, dann bedeutet dies, dass aus 1 Meter Stretchfolie 3 Meter Stretchfolie erzeugt werden. Bei 100 % Dehnfähigkeit würden somit aus 1 Meter Stretchfolie 2 Meter entstehen. Dies ist die marktübliche Rechenweise. Es gibt gelegentlich die etwas irreführende Darstellung, dass man eine Stretchfolie AUF 200 % dehnen möchte. Damit ist gemeint, dass aus 1 Meter Stretchfolie 2 Meter Stretchfolie erzeugt werden sollen.

Wie kann man Stretchfolie am besten vergleichen?

Für einen professionellen Vergleich von Stretchfolie sind technische Instrumente notwendig, die einem Anwender in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Als Faustregel sind daher zwei Punkte absolut ausreichend. Foliengewicht: Palette jeweils mit der maximal möglichen Dehnung stretchen, Folie aufschneiden und wiegen. Durchstoßfestigkeit: Stretchfolie leicht anspannen und mit den Fingern in die Folie greifen, bis diese reißt. Hier hat man das beste Gefühl für Unterschiede.

Stimmen die angegeben Lauflängen bei Handstretchfolie?

Der hartumkämpfte Markt für Handstretchfolie veranlasst einige Händler, die dünne Marge durch eine Reduzierung der Lauflänge aufzubessern. Bei Herstellern von Handstretchfolie kann man daher ganz offiziell Lauflängen von 260 m oder 270 m beziehen. Diese werden dann in der Regel als 300 m verkauft. Hagenauer+Denk garantiert echte Lauflängen seiner Handstretchfolie!

Wie stretcht man eine Palette richtig ein?

Die wichtigsten Bereiche einer Palette, die mit Stretchfolie gesichert werden sollten, sind der Palettenfuß und der Palettenkopf: Am Palettenfuß muss Stretchfolie eine feste Verbindung zwischen der Holzpalette und der ersten Lage Ware sicherstellen. So wird verhindert, dass die Ware bei dynamischen Belastungen von der Palette rutscht. Am Palettenkopf muss eine feste Verbindung zwischen den beiden obersten Lagen geschaffen werden. So wird verhindert, dass die oberste Lage beim Transport verrutscht und die Palette dadurch kippt. Eine optimale Palettensicherung erhalten Sie zusätzlich durch die sog. Kreuzwicklung. Dabei wird die Palette von unten nach oben und dann zurück nach unten spiralförmig gestretcht. Um die Palette vor Nässe, Verschmutzung und Diebstahl zu schützen, sollte eine Folienüberlappung von ca. 30 % berücksichtigt werden. Und das wichtigste: Stretchen heißt dehnen, d.h. beim Stretchen muss die Folie stets unter Spannu

Welche Stärke soll Stretchfolie haben?

Stretchfolien gibt es bereits in Stärken ab 12 my bis über 35 my. Es kann dabei durchaus passieren, dass eine hochwertige, dünne Stretchfolie bessere Dehnwerte aufweist, als eine minderwertige, dicke Stretchfolie. Das macht die Kaufentscheidung für eine bestimmte Stretchfolien-Stärke schwierig. Als Regel kann man jedoch folgendes festhalten:

Stretchfolie 15 - 17 my: geeignet für leichte Packgüter und kurze Transportwege.
Stretchfolie 20 my: die meistverkaufte Stretchfolie für alle gängigen Palettengewichte und mittlere bis lange Transportwege.
Stretchfolie 23 – 25 my
: geeignet für alle schweren Paletten und lange Transportwege.